Fotoausstellung
„Bilder aus Köln – Domstadt am Rhein“ (KOLONIA W FOTOGRAFII)
Die Stadt Köln
Die Stadt Köln ist berühmt wegen ihrer Baudenkmäler, insbesondere wegen des gotischen Doms und der großen romanischen Kirchen. Bedeutend sind ihre Museen und ausgeprägt ihre Kulturszene. Heute leben in der traditionsbewussten – und doch modernen – Wirtschafts-, Medien- und Messestadt rd. eine Million Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Abstammungen.
Mehr als 2000 Jahre blickt die Stadt am Rhein auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Hervorgegangen aus einer germanischen Ubiersiedlung war Köln römische Provinzhauptstadt. Es folgten Zeiten im Machtbereich der fränkischen Könige und der Kölner Erzbischöfe, auch Phasen der Selbstverwaltung (Freie Reichsstadt) sowie Zeiten unter französischer und preußischer Herrschaft. Köln war Metropole im Deutschen Reich und ist seit 1949 die größte Stadt im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der frühere Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.
Überragendes Wahrzeichen und Welterbe der Stadt ist der 1880 – nach über 600 Jahren Bauzeit fertiggestellte – Dom; im kostbaren Dreikönigenschrein werden die Reliquien der „Heiligen Drei Könige“ aufbewahrt.
Beim Wiederaufbau der im 2. Weltkrieg zerstörten Altstadt entstanden zahlreiche Neubauten, leider auch manche „Bausünden“. Sieben Kölner Brücken überspannen heute den Rhein. Moderne Großprojekte haben das Stadtbild in den letzten Jahrzehnten deutlich fortentwickelt.
Bedeutende Ausgrabungen und Funde aus allen Epochen der Stadtentwicklung finden sich in vielen Stadtvierteln („Veedel“). Weitläufige Grüngürtel, Parkanlagen sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen dienen der stadtnahen Erholung. Kulturelle Highlights bieten Oper, Philharmonie, Theater und andere große Veranstaltungseinrichtungen.
„Die Kölner“ sehen ihre Stadt liebevoll als das „Herz der Welt“. Die sprichwörtliche rheinische Lebensfreude ist gegenwärtig in den Brauhäusern, den Biergärten und ganz besonders im weltberühmten Kölner Karneval („Fastelovend – die fünfte Jahreszeit“) – Der Ruf „Kölle Alaaf“ ist der Gruß der Karnevalisten! „Kölsch“ ist immer präsent, als Lieblingsgetränk der Kölner (eine typische Biersorte), aber auch als gesprochene Mundart.
Ein Kurzurlaub in der Rheinmetropole, auch die Bekanntschaft mit freundlichen und aufgeschlossenen Rheinländern, wird unvergessen bleiben.
Die Fotoausstellung
Die Ausstellung „Bilder aus Köln – Domstadt am Rhein“ war in Polen unter dem Titel „KOLONIA W FOTOGRAFII“ mit großem Erfolg an drei Orten gezeigt worden:
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Okt. – Nov. 2018 im Muzeum Sportu i Turystyki in Karzpacz (Museum für Sport und Tourismus – http://www.muzeumsportu.org),
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Nov. 2018 – Jan. 2019 im Muzeum Miejskie „Dom Gerharta Hauptmanna“ in Jelenia Góra-Jagniatków (Städtisches Museum Gerhart-Hauptmann-Haus – http://www.muzeum-dgh.pl) sowie
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Mai – Juni 2019 im Centrum Kultury „Muza“ in Lubin/Polen (Kulturzentrum „Muza“ – http://www.ckmuza.eu).
Fotografen der Ausstellungsfotos sind Eleonore Klein (66 J.), Uwe Winterfeld (70 J.) und Gerhard Becker (68 J.) Mitglieder der Fotogruppe Hardtberg in Bonn.
Das Foto „Im 2. Weltkrieg zerstörte Altstadt (1946) / Copyright by Foto Lambertin“ (Bild-Nr. 01) des verstorbenen Kölner Fotografen Erich Lambertin wurde freundlicherweise vom Geschäftsführer des Fotohauses Lambertin Köln, Herrn Frank Lambertin (ein Enkel des Fotografen) für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.
Die Ausstellung war Teil der Projektreihe „Europäische Regionen und Städte“ mit wechselseitigen Ausstellungen in Polen (Fotogruppe Hardtberg 2014 in Karpacz: „Impressionen aus dem Rheinland – Fotografien aus Bonn und dem Siebengebirge“) und Deutschland (Zbigniew Kulik 2016 in Bonn: „Karkonosze – Riesengebirge“).
Initiiert und persönlich maßgeblich unterstützt wurde die Ausstellung vom polnischen Vize-Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen, Zbigniew Kulik (Museumsdirektor in Karpacz).
Die Fotogruppe Hardtberg und die Fotografen bedanken sich besonders für die Unterstützung und Realisierung der Ausstellungen in Polen
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bei Herrn Zbigniew Kulik und dessen Mitarbeitern im Museum für Sport und Tourismus (Karpacz),
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bei Herrn Janusz Skowroński, Direktor des Museums Gerhart-Hauptmann-Haus (Jelenia Góra-Jagniatków) sowie
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bei Frau Małgorzata Życzkowska-Czesak, Direktorin des Kulturzentrums „Muza“ (Lubin).
Ein besonderer Dank gilt außerdem
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Herrn Frank Lambertin, Geschäftsführer des Fotohauses Lambertin in Köln (http://www.foto-lambertin.de) für die Bereitstellung des Ausstellungsbildes Nr. 01 und die Fotobände „Hurra, wir leben noch! – KÖLN nach 1945“ („Hooray, we’re still alive! – COLOGNE in the early post-war years“) sowie
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der KölnTourismus GmbH (http://www.koelntourismus.de) für die Bereitstellung der Bildbände über die Stadt Köln und den Kölner Dom, auch für die vielfältigen touristischen Informationen.
Nähere Informationen zu den Ausstellungen in Karpacz, Jelenia Góra-Jagniatków und Lubin (Texte und Fotos von den Vernissagen, Informationen über die Aufenthalte in Polen, frühere Ausstellungen der Projektreihe „Europäische Regionen und Städte“ u.a.) finden Sie unter Archiv –> Ausstellungen.

Im 2. Weltkrieg zerstörte Altstadt (1946) / Foto: Erich Lambertin (Copyright by Foto Lambertin)

Wieder aufgebaute Altstadt (2018)
Die Fotografen

Eleonore Klein

Uwe Winterfeld

Gerhard Becker

v.l. Uwe Winterfeld, Dir. Z. Kulik, Eleonore Klein, Gerhard Becker
Ausstellungsfotos
Aufenthalt in Karpacz und Vernissage
Die Fotoausstellung im Museum für Sport und Tourismus wurde am 6. Oktober 2018 von Herrn Direktor Kulik im Beisein der Fotografen und vieler geladener Gäste eröffnet. Herr Kulik dankte den Fotografen Eleonore Klein, Uwe Winterfeld und Gerhard Becker für die fotografische Umsetzung. Gerhard Becker wiederum dankte als Sprecher der Fotogruppe dafür, dass den Fotografen die Gelegenheit gegeben wurde, die Domstadt Köln den Besuchern des Museums „fotografisch“ näher zu bringen.
Direktor Kulik freute sich über verschiedene Fotobände, die ihm übergeben wurden: Der von Foto Lambertin Köln zur Verfügung gestellte Fotoband „Hurra, wir leben noch! – Köln nach 1945“ („Hooray, we’re still alive!“) mit vielen Nachkriegsfotos des Kölner Fotografen Erich Lambertin und einer persönlichen Widmung von Frank Lambertin, dem Enkel des Fotografen sowie Bildbände über die Stadt Köln und den Kölner Dom, die freundlicherweise von KölnTourismus bereitgestellt wurden.
Die Fotografen wurden in Karpacz überaus freundlich betreut. Die von den Herren Antoni Witczak, Wojciech Witczak und Mariusz Sawicki sehr kenntnisreich und engagiert geführten Exkursionen nach Breslau und in das Riesengebirge sowie gegenseitige Einladungen rundeten den unvergessen bleibenden Besuch in Polen ab.
Fotos von der Vernissage am 6. Oktober 2018
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